Gottesdienste | Predigerinnen und Prediger


Predigerinnen und Prediger an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Neben den Seelsorgern der Gemeinde, Pfarrer Martin Germer und Pfarrerin Katharina Stifel, tragen viele weitere Pfarrerinnen und Pfarrer zu einem vielfältigen Predigtangebot bei. Bischof Dr. Markus Dröge predigt in der Regel an hohen Feiertagen und zu besonderen Anlässen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein hat einen Predigtauftrag an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Knut Soppa, langjährig Pfarrer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, ist der Gemeinde auch im Ruhestand weiterhin nicht zuletzt im Predigtdienst verbunden. 
Die Liste der Pfarrinnen und Pfarrer, die in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche predigen, ist natürlich deutlich länger und wird nachstehend  in loser Folge ergänzt.  

Predigten, die der Redaktion als Textdateien zur Verfügung gestellt wurden, finden Sie als PDF-Dateien zum Download in unserem Predigtarchiv in der Rubrik "Archiv" unter dem Menuepunkt "Predigten aus KWG".

 

Bischof Dr. Markus Dröge

Dr. Markus Dröge wurde 1954 in Washington D.C. geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bonn, München und Tübingen war er von 1986 bis 1994 Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause, ab 1994 der Kirchengemeinde Koblenz-Mitte. Von 1994 bis 1999 verfasste er neben dem Pfarramt seine Dissertation und übernahm 2000 anschließend einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wählte ihn die Kreissynode für acht Jahre in das Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Koblenz. Von 2002 bis 2004 hat er eine Ausbildung als Systemischer Berater beim Institut für Familientherapie Weinheim absolviert. 
Markus Dröge ist mit einer praktizierenden Zahnärztin verheiratet und hat drei Kinder.
Am 15. Mai 2009 wurde Dr. Markus Dröge als Nachfolger von Dr. Wolfgang Huber zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit Sitz in Berlin gewählt und am 14. November 2009 in sein neues Amt eingeführt.

Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein

Ulrike Trautwein wurde am Ersten Weihnachtsfeiertag 1958 in Limburg a.d. Lahn geboren. Sie studierte an den Universitäten Mainz und Marburg evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Gießen und an der Erziehungswissen- schaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg war sie von 1987 bis 1998 Pfarrerin in Laubach. Seit 1989 ist sie Autorin für Verkündigungssendungen im Hessischen Rundfunk.

Im Jahre 1998 wechselte Ulrike Trautwein in die Gemeinde Bockenheim in Frankfurt am Main. Von 2003 bis 2011 war sie Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Am 26. November 2011 wurde Ulrike Trautwein durch Bischof  Dr. Markus Dröge als Generalsuperintendentin  für den Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in ihr Amt eingeführt.
 

Superintendent Carsten Bolz
 

Superintendent Carsten Bolz, geboren 1962 in Berlin-Mariendorf
Abitur 1980 in Berlin-Tempelhof
1982 – 1989 Studium der Evangelischen Theologie in Berlin und Göttingen (darin ein Studienjahr 1986/87 in Tansania)
1989 – 1992 Vikariat (Martin-Luther-Gemeinde, Berlin-Neukölln; Flughafensozialdienst am Flughafen Berlin-Schönefeld; Luise-Henriette-Gymnasium, Berlin-Tempelhof)
1992 – 2007 Pfarrer in der Kirchengemeinde Charlottenburg-Nord (Kirchenkreis Berlin Charlottenburg)
seit 2008 Superintendent des Kirchenkreises Berlin-Charlottenburg und seit 2014 des fusionierten Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf
 

Oberkonsistorialrat Dr. Christoph Vogel

Oberkonsistorialrat Dr. Christoph Vogel wurde 1966 geboren. 
Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Berlin, Heidelberg und Göttingen, war er als Vikar 1994 bis 1997 in Bielefeld tätig. Der Pfarrdienst führte den gebürtigen Berliner nach Brandenburg. 
Von 1998 bis 2004 war Christoph Vogel zunächst Pfarrer im Pfarrsprengel Raben/Rädigke, anschließend in der St. Gotthardtkirchgemeinde in Brandenburg an der Havel sowie in der Landesklinik Brandenburg. Von 2004 bis 2009 war Christoph Vogel Persönlicher Referent des Ratsvorsitzenden der EKD in Hannover. 
Neben der Gemeindetätigkeit bildete die Seelsorge unter anderem in den von Bodelschwinghschen Anstalten in Bielefeld-Bethel, im Kreiskrankenhaus Belzig und in der Landesklinik Brandenburg einen weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit des Theologen. 1999 wurde er mit einer Arbeit über die Funktion des Gefühls im seelsorgerlichen Gespräch zum Dr. theol. promoviert. 
Seit 2009 leitet er die Abteilung für theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung im Konsistorium der EKBO. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Generalsuperintendent i. R. Martin-Michael Passauer

Generalsuperintendent i. R. Martin-Michael Passauer wurde in /Ostpreußen geboren und ist in Brandenburg aufgewachsen; Nach dem Abitur am Kirchlichen Oberseminar Potsdam-Hermannswerder folgte das Theologiestudium in Greifswald und an der Berliner Humboldt-Universität. Er war Gemeindepfarrer, erster hauptamtlicher Jugendpfarrer in Berlin (Ost), Pfarrer an der Sophienkirche in Berlin, persönlicher Referent von Bischof Forck und ist schließlich seit 1996 Generalsuperintendent für den Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, mit Dienstsitz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Immer am zweiten Sonntag im Monat hält er hier den Gottesdienst. Martin-Michael Passauer wollte und will die Kirche von Innen her organisieren und reformieren. "Ich bin immer zu gewinnen für Kommunikation", sagt er, "für Gespräche bei Konflikten und in schwierigen Situationen, für seelsorgerliche Gespräche, für Bewegungen im Hintergrund." Dies stellte er auch während seiner aktiven Zeit als stellvertretender (und geschäftsführender) Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche unter Beweis. Am Pfingstsonntag 2008 wurde er aus seinem Amt als Generalsuperintendent in den Ruhestand verabschiedet; die Gemeinde ist froh und dankbar darüber, dass er ihr auch im Ruhestand von Fall zu Fall noch als Prediger zur Verfügung steht.

Prälat Dr. Martin Dutzmann

Dr. Martin Dutzmann, geb. 1956 in Essen, hat Evangelische Theologie in Marburg, Straßburg und Bonn studiert. Seinen Pfarrdienst hat er in der Gemeinde Lennep im Rheinland begonnen und war dort von 1995 bis 2005 Superintendent des Kirchenkreises Lennep. Von 2005 bis 2013 war Dr. Dutzmann Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche und ab 2008 nebenamtlich evangelischer Militärbischof.
Seit 2013 ist er Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.
Dr. Dutzmann ist verheiratet und hat drei Söhne.

 

 

Oberkonsistorialrat Harald Sommer

OKR Harald Sommer, 1953 im Württembergischen geboren, Studium der evangelischen Theologie in Berlin, Paris und Marburg.
Vikariat in der Gropiusstadt; Hilfsprediger beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt; 13 Jahre Gemeindepfarrer der Gemeinde Gropiusstadt-Süd im Kirchenkreis Neukölln; 12 Jahre Superintendent im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf;
seit 2011 Leiter der Personalabteilung im Konsistorium der EKBO und seit einigen Jahren als Gastpfarrer der Psalm-Ton-Gottesdienste in der Gedächtniskirche tätig.

 

Pfarrerin Kristina Westerhoff

Kristina Westerhoff, geb. 1965 in Berlin, hat ihren Dienst als Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche begonnen.
Sie war danach viele Jahre in Schlachtensee und ist nun an an der Auen-Gemeinde in Wilmersdorf.
Die Kirchenmusik liegt ihr besonders am Herzen und sie singt mit Freude in der Auen-Kantorei mit.
Als Predigerin wirkt sie in KWG regelmäßig bei Gottesdiensten und, besonders gerne, bei der musikalischen Gottesdienst-Reihe "PsalmTon" mit.


 


Pfarrer i. R. Knut Soppa

Pfarrer i.R. Knut Soppa, 1938 in Berlin geboren. Kirchliche Erfahrungen in der Kirchengemeinde Lichtenrade und der Evangelischen Schülerarbeit (BK). Nach drei Semestern Anglistik und Geschichte Studium der Theologie in Berlin und Bonn. Prägend war dabei die Begegnung mit dem Neutestamentler Ernst Fuchs sowie mit Helmut Gollwitzer. Ab 1965 Vikariat in Völklingen/Saar und Berlin im Kirchenkreis Charlottenburg. Entscheidende Prägung für die Gemeindearbeit erhielt ich durch das Predigerseminar und dessen Leiter Prof. Gerhard Koch. Während der Hilfspredigerzeit neben dem Gemeindepfarramt in der Kapernaum-Kirchengemeinde im Wedding Landeswart der Schülerbibelkreise. Bis 1978 Pfarrer im Wedding, ab 01. März 1978 Pfarrer der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde. Ab 01. März 1998 vorgezogener Ruhestand mit weiterer Gemeindearbeit in Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis. 2004/05 noch einmal für ein Jahr mit der Verwaltung der Pfarrstelle betraut. Zentrum des Gottesdienstes ist für mich die Predigt, getragen von einer lebendigen, der Tradition verpflichteten Liturgie.

Pfarrer i. R. Winfried Böttler

Pfarrer Winfried Böttler, geboren 1950 in Lahr (Schwarzwald) studierte evangelische Theologie in Bethel, Berlin und Göttingen. 1977 Pfarrer in der Kirchengemeinde Heerstraße Nord (Berlin-Spandau), 1989 Pfarrer in Charlottenburg-Nord und Plötzensee, 2000 Pfarrer und Direktor im Paul-Gerhardt-Stift (Berlin-Wedding), seit 2003 tätig als Theologe in der Krankenhaus-Betriebsleitung im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin-Lichtenberg. Die besonderen Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Verbindung von Gemeinde und Diakonie, sowie in der Verbindung von Predigt und Seelsorge mit der Kirchenmusik.
Als Prediger in Kantategottesdiensten liegt ihm daran, den Zusammenhang von biblischer Grundlage und musikalischer Auslegung durch die Bachschen Kantaten für die Verkündigung spürbar und lebendig zu machen.

 

Pfarrer i. R. Ulrich Laepple

Ulrich Laepple wurde 1948 in Ulm geboren. Er studierte evangelische Theologie und Anglistik in Tübingen, Edinburgh und Göttingen. Nach dem Studium war er Assistent für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Die Zeit des Gemeindepfarramts in Essen fällt in die Jahre 1980 - 1991. Danach arbeitete er bis 2002 im "Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste" der Ev. Kirche im Rheinland (Düsseldorf) und ergänzte währenddessen seinen bisherigen Ausbildungsweg durch Kurse in "Gemeinde- und Organisationsberatung" und "Seelsorge und Kontemplation". Seit 2002 arbeitet er in Berlin bei der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der EKD. Dort ist er mit den Fragen des Zusammenhangs von Mission und Diakonie befasst, ein Anliegen, das ihm sowohl im Blick auf die Ortsgemeinde als auch im Blick auf die Einrichtungsdiakonie wichtig ist und ihm einen intensiven Reisedienst abverlangt. Ulrich Laepple ist mit der Musikerin Barbara Tacke-Laepple verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

 

Pfarrer i. R. Hartmut Walsdorff

Hartmut Walsdorff lebt seit seiner Geburt 1942 in Berlin. Theologisch geprägt von Dietrich Bonhoeffer war ihm in seiner Arbeit als Gemeindepfarrer - zehn  Jahre in Neukölln und 23 Jahre in Lankwitz - eine offene, alle einladende und niemanden ausgrenzende Kirche Herzensanliegen. Ergänzt und unterbrochen wurde seine Gemeindearbeit durch Berufung in die Organisationsleitung des Berliner Kirchentages 1977. Dreimal wurde ihm in den Folgejahren die Leitung einer "Sommerkirche" für die Stadt übertragen, zwei im Tiergarten und eine in der Deutschlandhalle. 1980 zum ersten  Öffentlichkeitsbeauftragten und Pressesprecher der Landeskirche berufen, wurde er nach zahlreichen Predigten im Rundfunk und anderen Verkündigungssendungen auch für einige Jahre in das ARD - Team als "Wort zum Sonntag" - Sprecher gewählt. H. Walsdorff war elf Jahre lang  Theologischer Redakteur mit eigener Kolumne beim "Berliner Sonntagsblatt", das heute "Die Kirche" heißt. Auch ist er Autor und Herausgeber zahlreicher erfolgreicher Bücher. Sein ausgeprägter Sinn für Humor schlägt sich  in vier Sammlungen von Versprechern nieder. Der über jede Ortsgemeinde hinausgehende Anspruch der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, für alle Menschen offen und da zu sein, entspricht Hartmut Walsdorffs im Pfarramt stets praktiziertem Bemühen. Deshalb arbeitet er gerne und dankbar im Team der "alten" Prediger mit.    
 

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