Das Podium der Gedächtniskirche

Was das Podium besonders macht

Das Podium ist das erhöhte Plateau, auf dem die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche steht. Es gibt dem denkmalgeschützten Ensemble aus Turmruine, neuem Turm und Kapelle einen Rahmen und hebt es hervor. Gleichzeitig ist es zu allen Seiten hin geöffnet und durchlässig. Das Podium verbindet die Kirche mit der Stadt, verbindet Innen- und Außenräume, verbindet Menschen – und schafft so ein einzigartiges, weltoffenes Denkmal. Betreten ist ausdrücklich erbeten!

Der Originalbelag des Podiums wurde 1961 von Architekt Egon Eiermann als Mosaik konzipiert. Er bestand aus kreisrunden, ziegelroten und dunkelgrauen Keramikscheiben verschiedener Größen sowie aus großen runden Platten aus Beton; die Zwischenräume waren ausgegossen. Dieses prägnante Muster war nicht nur außen auf dem Platz zu finden, sondern setzte, farblich abgewandelt, sich nahtlos in die Kirchenräume fort – so begann die Gedächtniskirche bereits sichtbar am Podium. Bei einer ersten umfassenden Instandsetzung der Außenflächen im Jahr 1981 wurden die Keramikziegel durch gewöhnliche Pflastersteine ersetzt. So ging der besondere Charakter des Podiums teilweise verloren. 

Die derzeit laufende denkmalgerechte Sanierung stellt diesen ursprünglichen Zustand wieder her. Auf der westlichen Seite ist das bereits abgeschlossen. Gleichzeitig wird das Podium funktionell verbessert. Das Regenwasser kann besser ablaufen – und Wasser-, Strom- und Datenleitungen machen das Podium fit für künftige Nutzungen. Der westliche Bereich des Podiums erstrahlt jetzt wieder in neuem, altem Glanz.

Warum das Podium saniert werden muss

Das Podium der Gedächtniskirche war baufällig. Eindringendes Wasser, Temperaturschwankungen und Erschütterungen verschlimmerten die Schäden täglich, immer wieder entstanden gefährliche Stolperfallen.

Um solchen Verfall künftig zu stoppen, wird eine neuartige Unterkonstruktion gebaut, die Spannungen besser aufnimmt und Wasser besser ableitet. Zudem werden Elektro- und Datenleitungen verlegt, um künftig für ein Wegeleitsystem und dezente Beleuchtung gerüstet zu sein. Eine Kontrolle und gegebenenfalls Sanierung der erdberührenden Stahlbauteile der Kirchengebäude erfolgt im Zuge des Umbaus ebenfalls.

Nach aktuellen Schätzungen werden 2,7 Millionen Euro für die denkmalgerechte Sanierung des 4.700 Quadratmeter großen Podiums benötigt – inklusive der Instandsetzung und originalgetreuen Wiederherstellung des Bodenmosaiks. 300.000 Euro müssen noch aufgebracht werden. Baustart war im Sommer 2017 auf der Ostseite des Podiums. Aufgrund des Weihnachtsmarktes und anderer Großveranstaltungen auf dem Breitscheidplatz und der Witterungsbedingungen im Winter mussten die Bauarbeiten mehrmals unterbrochen werden. Der Abschluss der Arbeiten wird für Ende 2019 erhofft.

Wie Sie helfen können

Mit Ihrer Zuwendung oder der Übernahme einer Podiumpatenschaft tragen Sie unmittelbar zur Sanierung des Podiums bei. Es trägt und verbindet ein weltweit bekanntes Wahrzeichen Berlins: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit ihrer Turmruine und den Neubauten ist Mahnmal gegen den Krieg, eindrucksvolles Dokument des Wiederaufbaus und sprechendes Symbol der Geschichte. 

Auf Ihre Spende kommt es an! Helfen Sie mit, das Podium zu erhalten!

Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter 030 - 21 01 86 08 oder spenden@stiftung-gedaechtniskirche.de

 

Spenden Sie hier für den Gebäudererhalt

oder

Werden Sie hier Podiumpate

 

Mit 5,- € helfen per Charity-SMS

So einfach geht´s:
Schicken Sie aus einem deutschen Mobilfunknetz eine SMS mit dem Kennwort Podium an die Kurzwahl 81190.
Sie erhalten sofort eine kostenlose Bestätigungs-SMS. So wissen Sie, dass Ihre Hilfe auch angekommen ist.
Über die nächste Handyrechnung bzw. Ihr Prepaid-Guthaben, werden Ihnen 5,- € zzgl. der Standard-SMS-Versandkosten Ihres Mobilfunkanbieters berechnet.
Für jede SMS über 5,- € erhält die Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche für die denkmalgerechte Instandsetzung des Podiums 4,83 €.
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Hinweis:
Für Unterstützungen per SMS kann Ihnen leider keine Spendenquittung ausgestellt werden.
Bitte beachten Sie auch, dass nicht alle Mobilfunkanbieter die Charity-SMS, bzw. das „mobile Zahlen“ unterstützen. So kann es z.B. bei Prepaid- oder Geschäftshandys zu Problemen kommen.
Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Mobilfunk-Anbieter.

 

Bildnachweise: