| Taufe von Kindern | Taufe von Jugendlichen und von Erwachsenen |
| Konfirmandenunterricht | „Konfirmandenunterricht für Erwachsene“ |
| Kirchliche Trauungen und Partnersegnungen | „Goldene Konfirmation“, „Goldene Hochzeit“ |
| Kirchliche Beerdigung | |
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| Taufe von Kindern |
Sie denken darüber nach, ob Sie Ihr Kind bei uns zur Taufe anmelden möchten? |
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| Taufe von Jugendlichen und von Erwachsenen |
Für jeden, der die Bedeutung des christlichen Glaubens für sein Leben erfahren und erkannt hat, ist die Taufe das Sakrament, mit dem die Aufnahme in die Gotteskindschaft sichtbaren Ausdruck findet und mit dem die Zugehörigkeit zur christlichen Kirche beginnt. |
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| Konfirmandenunterricht |
Die Konfirmation (auf deutsch: Bekräftigung, Bestärkung) bietet jungen Menschen die Gelegenheit, in eigener Verantwortung ihr Ja zur Taufe und zum Weg als Christ, als Christin in dieser Welt zu sprechen. |
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| „Konfirmandenunterricht für Erwachsene“ |
| Die Kirche ist öffentlich. Zu ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen ist jeder und jede eingeladen – auch, wer einer anderen Konfession angehört, auch wer nicht Mitglied einer christlichen Kirche ist. Gerade die Türen der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche stehen täglich für jeden offen. Die volle Teilhabe am inneren Leben der Kirche setzt allerdings nach den Regeln unserer Kirche voraus, dass man Kirchenmitglied und dass man überdies konfirmiert ist: Man kann am Heiligen Abendmahl teilnehmen (und weiß, was es bedeutet), man kann das kirchliche Amt des Taufpaten übernehmen (und weiß auch hier, was das bedeutet), man hat das Recht, an den kirchlichen Wahlen teilzunehmen, man kann auch selbst in kirchliche Leitungsämter gewählt werden und so für die Kirche Verantwortung übernehmen. Wer sich nicht im Konfirmandenalter hat konfirmieren lassen, kann dies im Erwachsenenalter nachholen. Der kirchliche Ausdruck dafür heißt: „zum Abendmahl zugelassen werden“; damit sind alle die genannten Rechte verbunden. Zur Vorbereitung darauf – wie auch auf die Taufe von Erwachsenen – können Glaubens-Gesprächskreise dienen, wie sie des öfteren in dieser Gemeinde oder auch in Nachbargemeinden angeboten werden. Sprechen Sie einen Pfarrer oder eine Pfarrerin an – im Gespräch wird sich ein für Sie geeigneter Weg finden. |
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| Kirchliche Trauungen und Partnersegnungen |
Sie möchten heiraten und Ihr Ja zueinander, nach der standesamtlichen Eheschließung, vor Gott und der Gemeinde bekräftigen und sich dazu den Segen Gottes zusprechen lassen? Dies ist auch bei uns auf dem Breitscheidplatz möglich, sowohl in der großen Kirche mit ihren blauen Fenstern, unter dem segnenden Christus, als auch in der Kapelle, dem flachen Gebäude neben dem Neuen Turm, einem im Innern sehr schönen, lichten Raum mit ca. 100 Plätzen. Rechtzeitig vor dem Tag der Trauung wird ein ausführliches Traugespräch vereinbart, bei dem alle Einzelheiten hinsichtlich der Gestaltung des Gottesdienstes besprochen werden können. |
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| „Goldene Konfirmation“, „Goldene Hochzeit“ |
Zum fünfzigjährigen Jubiläum der Konfirmation werden hier, wie auch in vielen anderen Gemeinden, jährlich Gottesdienste zur „Goldenen Konfirmation“ gefeiert – Rückschau halten und Ausblicken auf das, was jetzt als Leben vor einem liegt, Gott für das Gewesene danken und ihn um seinen Segen bitten. |
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| Kirchliche Beerdigung |
Zu den selbstverständlichen Aufgaben der christlichen Gemeinde gehört es von Anfang an, ihre Toten mit Gottes Wort und im Gebet zu begraben – in der Hoffnung auf die Auferweckung der Toten zum Ewigen Leben – und sie und auch ihre Angehörigen der bleibenden Gnade Gottes anzuvertrauen. Die Trauerfeier findet bei Erdbestattungen anlässlich der Beisetzung auf dem Friedhof statt. Bei Feuerbestattungen kann sie sowohl vor der Einäscherung am Sarg geschehen als auch anlässlich der Beisetzung der Urne auf dem Friedhof. Letzteres hat bisweilen den Nachteil, dass zwischen dem Sterbetag und dem Tag der Beisetzung ein ziemlich langer Zeitraum liegt. Das gemeinsame Abschiednehmen im Gottesdienst als wichtiger Schritt auf dem Weg der Trauer liegt damit lange noch vor einem. Von daher empfiehlt es sich, jedenfalls die verschiedenen Möglichkeiten mit dem Bestatter und gern auch mit Pfarrer und Pfarrerin zu besprechen. Zur Vorbereitung der Trauerfeier führt die Pfarrerin, der Pfarrer mit den Angehörigen ein ausführliches Gespräch. Dabei kann – im Vertrauen auf die seelsorgerliche Schweigepflicht – alles angesprochen werden, was die Angehörigen im Gedenken an den Verstorbenen bewegt. In Fällen, wo das Sozialamt für die Kosten der Beisetzung aufkommt, kann durchaus auch Anspruch auf die Nutzung der Feierhalle bestehen, um den Angehörigen und Freunden ein würdiges Abschiednehmen zu ermöglichen. Und: Pfarrerinnen und Pfarrer begleiten verstorbene Gemeindemitglieder auch dann mit Gebet und Segen auf ihrem letzten irdischen Weg, wenn es gar keine Angehörigen mehr geben sollte – wenn sie denn durch das Beerdigungs-Institut oder auch z.B. durch Nachbarn informiert werden. |
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